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19.11.2017, 15:10 Uhr

Unterhaltung oder wirklich Zauberei?


Mit dem Anlaufen der Staffel „The next Uri Geller“ wird nun der nächste Löffelverbieger und Mentalist in Deutschland gesucht. Doch fraglich ist die Verwendung des Wortes Mentalist. In der Show selbst behaupten die Kandidaten aus unterschiedlichen Motiven (asiatische Kampfkunst, Voodoo etc.) mit magischen Kräften gesegnet zu sein und verkaufen dieses dem staunenden und oftmals sehr empfänglichen Publikum in einer gut inszenierten Show. Spätestens wenn bei den ersten prominenten Gästen die Gänsehaut deutlich zu sehen ist oder sogar Tränen die Wangen hinabkullern, weil der vermeintlich mit Übernatürlichem gesegnete Künstler Kontakt zu längst verstorbenen Angehörigen aufnimmt, erlischt auch beim Zuschauer der letzte Funken von Argwohn und Zweifel. Das kann kein Trick sein, woher sollte er das denn alles wissen. Oder sind es doch nur Tricks, handelt es sich bei der beeindruckenden Show in der Tat um gut beherrschtes Zauber-Handwerk?

Es ist so. Tatsächlich stecken hinter den Darbietungen der Mentalzauberer teils sehr hochwertige Zaubertricks, die ohne Zweifel großes Talent und eine perfekte Beherrschung der Kunst voraussetzen, doch übernatürliche Fähigkeiten und einen Draht nach ganz oben bedarf es dazu nun wirklich nicht. Eine Mixtur aus Zauberkunst und einer fesselnden Dramaturgie gaukelt dem Zuschauer das schier Unmöglich als durchaus möglich vor. Die Glaubwürdigkeit wird nach der Darbietung durch die Lobeshymnen von Uri Geller höchst persönlich nochmals unterstrichen und das Publikum kommt zu dem offenbar einzig (un)logischen Schluss: Wenn der Altmeister der Löffelverbieger begeistert ist und die Echtheit des Gezeigten bestätigt, dann kann es auch gar nicht anders sein. Wer zweifelt denn schon an den Fähigkeiten eines leibhaftigen Uri Gellers?

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